Internetseite der Schreinerei Hermann Wetzel

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Guten Tag,

Selbst wenn heutigentags die Maxime lautet: "Time is money" - also "Zeit ist Geld", sollte dennoch Wert auf ein persönliches Gespräch gelegt werden.

Auch wenn es in diesem Augenblick nur ein "einseitiges" Gespräch wird, in dem ich zu Ihnen "spreche", aus dem natürlich sehr viel mehr werden kann, möchte ich Ihnen einen gewissen Werdegang nicht vorenthalten:

Bei den Wetzel´s hatte die handwerkliche Tradition seit jeher einen großen Stellenwert.

Georg Hermann Wetzel - mein Urgroßvater - gründete im Jahre 1872 in der Nähe der oberösterreichischen Stadt Linz eine Sägemühle, an die sich bald eine Tischlerei anschloss. Sein Sohn, der bei ihm das Handwerk des Tischlers erlernt hatte, ging 1908 aus dem Elternhaus auf die sogenannte "Walz", um die Erfahrungen zu sammeln, die für die Erlangung der meisterlichen Ehren notwendig waren.

"Grenzüberschreitend" kam er auf die nördliche Seite des Bodensees und lernte in Konstanz bei einem Meister, der ihn einstellte, ein Mädel kennen, das dort Dienst tat. Im Jahre 1911 heirateten die beiden, ein Jahr später erblickte mein Vater das Licht der Welt. Mein Großvater blieb in Konstanz.

Im Jahre 1937 lernte eine junge Frau aus dem Rheinland den "jungen Hermann Wetzel" kennen, der natürlicherweise bei seinem Vater das Tischlerhandwerk gelernt hatte. Die Einberufung meines Vaters in die Wehrmacht verband dieser mit einer Dienstverpflichtung ins Rheinland, wo beide heirateten. 1939 mußte mein Vater, wie Millionen andere auch in den Krieg ziehen. Sein letzter Fronturlaub war im Sommer 1942. Ende Dezember 1942 fiel mein Vater an der Ostfront. Im April 1943 kam ich auf die Welt.

Werkeln mit dem schönen Werkstoff Holz war bereits als Kind für mich das Schönste. Natürlich wurde auch ich Tischler und stelle Ihnen auf den nächsten Seiten eine kleine Auswahl der Dinge vor, die in meiner, seit 30 Jahren bestehenden Werkstatt hergestellt wurden.

Es kann nicht verhehlt werden, daß ich mich stets bemühte, meinen Arbeiten eine gewisse stilistische Note zu geben, deren Fülle an Ausdruckskraft durch diverse kunsthandwerkliche Lehrgänge zweifellos erhöht wurden.

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